Wo?

Hauptstraße/An der Marienschule

Was muss passieren?

Die Verkehrssituation in Mülhausen und die Situation des alten Schulhofs An der Marienschule ist schon lange unbefriedigend für die Anwohnerinnen und Anwohner. Gewünscht werden mehr Parkmöglichkeiten, ein Platz für Dorfaktivitäten und mehr Spielmöglichkeiten für die Kinder.

Als sich abzeichnete, dass der Baustoffhandel an der Hauptstraße seinen Standort verlassen wird, nutzte die Gemeindeverwaltung die Chance, um mit dem Eigentümer ins Gespräch zu kommen und eine Idee zu entwickeln, wie man einige der Probleme in Mülhausen zumindest etwas abmildern kann. Bürgermeister Stefan Schumeckers hat mit seinen Plänen den Startschuss für eine Entwicklung gegeben, die dafür sorgt, dass wir mehr Parkplätze generieren, neues Wohnen ermöglichen und einen attraktiveren Ortskern schaffen können.

Der erste Entwurf, der nun mit den Bürger*innen diskutiert wird, sieht vor, dass zur Hauptstraße hin zwei neue Wohnhäuser mit je drei bis fünf Wohneinheiten entstehen, dazu auf dem Areal des alten Schulhofs ein Wohnhaus mit sechs bis acht Wohneinheiten. Dafür würde an der nördlichen Seite des alten Schulhofs ein neuer Platz entstehen, der zweigeteilt wäre: der Bereich zur Hauptstraße als Dorfplatz, auf dem Aufenthalt, Außengastronomie, Sitzgelegenheiten und ähnliches möglich wären, und ein Multifunktionsplatz zur Straße An der Marienschule mit bis zu 22 Parkplätzen, der bei Festen im Dorf als Platz für Festzelt, Martinsfeuer oder Pfarrfest dienen könnte. Auch ein Boule Platz wäre möglich. Auf dem bisherigen Bauumschlagplatz zwischen Grefrather Straße und Schulgelände könnte ein Baufeld für niedrige Wohnbebauung, evtl. Tiny Houses, entstehen. Dazu sind eine Abstellfläche für Fahrräder und bis zu 25 Parkplätze geplant, was zu einer Entlastung von Parksuchverkehr rund um die Kirche führen soll.

Es ist geplant, den alten Baumbestand an der Kirche zu erhalten. Auch wenn wir nicht ausschließen können, dass vielleicht der eine oder andere Baum weichen muss, ist es unser Anspruch, dass die großen Bäume erhalten und in den neuen Platz integriert werden sollen. In der Gesamtheit ist es das Ziel, die Ökobilanz zu verbessern. Bisher haben wir asphaltierte Flächen am alten Schulhof und im Bereich des Bauumschlagplatzes eine geschotterte Fläche, die dann in Zukunft zwar Parkplätze bietet, aber dazu auch Bäume und weiteres Grün.

Wie ist der aktuelle Stand?

Die anstehenden Veränderungen sind eine Chance, die Fläche zwischen Hauptstraße und An der Marienschule gesamtheitlich in den Blick zu nehmen und neu zu strukturieren. Daher hat Bürgermeister Stefan Schumeckers die Pläne auch sehr früh der Bevölkerung vorgestellt. Angestrebt wird ein konstruktiver Austausch, in den möglichst alle Belange der Mülhausenerinnen und Mülhausener einfließen. Seit Beginn der Bürgerbeteiligung im August hat es eine Menge guter und konstruktiver Vorschläge gegeben. Von weiteren Grundstückseigentümern in der Umgebung kamen bereits Signale, sich noch in den Prozess einbringen zu wollen. Das schafft noch mal ganz andere Möglichkeiten, zum Beispiel für eine Verbesserung der Spielplatzsituation.

Wie geht es weiter?

Aufgrund der neuen Eingaben werden die Pläne nun noch einmal überarbeitet. Bürgermeister Schumeckers möchte dann mit allen, die sich konstruktiv eingebracht haben, noch einmal ins Gespräch kommen und die Planungen dann auch in der Politik diskutieren.

Hier kann man sich die Skizze in hoher Auflösung ansehen.