Wo?

Hauptstraße/An der Marienschule

Was muss passieren?

Die Verkehrssituation in Mülhausen und die Situation des alten Schulhofs An der Marienschule ist schon lange unbefriedigend für die Anwohnerinnen und Anwohner. Gewünscht werden mehr Parkmöglichkeiten, ein Platz für Dorfaktivitäten und mehr Spielmöglichkeiten für die Kinder.

Als sich abzeichnete, dass der Baustoffhandel an der Hauptstraße seinen Standort verlassen wird, nutzte die Gemeindeverwaltung die Chance, um mit dem Eigentümer ins Gespräch zu kommen und eine Idee zu entwickeln, wie man einige der Probleme in Mülhausen zumindest etwas abmildern kann. Bürgermeister Stefan Schumeckers hat mit seinen Plänen den Startschuss für eine Entwicklung gegeben, die dafür sorgt, dass wir mehr Parkplätze generieren, neues Wohnen ermöglichen und einen attraktiveren Ortskern schaffen können.

Wie ist der aktuelle Stand?

Nach einem ersten Entwurf gab es zahlreiche Rückmeldungen, bei denen folgende Punkte deutlich wurden. Gewünscht wird ein zentraler Spielplatz für Mülhausen, eine Entlastung durch zusätzliche Parkplätze, eine verbesserte Verkehrssituation, der Erhalt der Bäume, eine neue Wohnbebauung, die nicht zu „groß“ sein sollte, und ggfs. die Integration der alten „Volksschule“. Diese Eingaben sind in die weiteren Planungen eingeflossen und haben zu einem zweiten Entwurf für das Areal geführt.

Auf dem bisherigen Bauumschlagplatz zwischen Grefrather Straße und Schulgelände könnte ein Baufeld für niedrige Wohnbebauung entstehen. Dazu sind eine Abstellfläche für Fahrräder und bis zu 25 Parkplätze geplant, was zu einer Entlastung von Parksuchverkehr rund um die Kirche führen soll. Angedacht ist eine Durchfahrt von der Grefrather Straße zur Hauptstraße als Einbahnstraße mit Haltemöglichkeit, an der Eltern ihre Kinder zur Schule absetzen können.

Für den Platz an der Marienschule gibt es folgende Pläne: Angedacht ist ein neuer größerer Spielplatz neben dem katholischen Kindergarten, der sowohl von der Kita als auch von anderen Mülhausener Kindern genutzt werden könnte. Ein Teil des bisherigen Kindergartengeländes würde dafür mit genutzt werden. Zudem gibt es Überlegungen für den Bau eines neuen Bürgerhauses, direkt am Kindergartengebäude. Dafür könnte das Areal des jetzigen Pfarrheims und des kleinen Spielplatzes an der Ecke An der Marienschule/Kirchstraße für Wohnbebauung genutzt werden. Der alte Schulhof würde geteilt, um feste Parkplätze zu schaffen und den anderen Teil als Bolzplatz zu erhalten.

Wie geht es weiter?

Nun stehen zunächst die Auswertung der Bürgerdialoge und weitere Gespräche mit Grundstückseigentümern an. Dann müssen Finanzierbarkeit und Baurecht geprüft werden. Im Anschluss werden die Pläne in den politischen Dialog eingebracht.  Bürgermeister Stefan Schumeckers hat deutlich gemacht, dass es kein schneller Prozess werden soll. Es bleibt genug Zeit für eine ausführliche Beratung.

Drei Varianten der Planungen: